Content Strategien im Social Web: Alle reden übers Wetter

Dieser Artikel von mir wurde erstmalig am 18. November 2013 bei futuremynd veröffentlicht.

Es scheint das Buzz-Word des Jahres zu werden: Content Strategie. Egal, auf welcher Veranstaltung ich dieser Tage bin. Auch unabhängig von den Akteuren. Immer geht es in Bezug auf das Social Web um: die richtige Content Strategie. Welche Inhalte passen zu unserem Unternehmen? Welche Themen wollen wir besetzen? Wie unterscheidet sich unsere Kommunikation innerhalb der unterschiedlichen Kanäle? Wollen wir unsere Kunden auf Facebook „duzen“? usw. usw.

Der Kunde im Fokus: Gedanken zur Service Design in Tourism Conference

Vom 23. bis 24. August 2012 fand die erste Service Design in Tourism Conference (#sdt2012) in Innsbruck statt. Organisiert wurde die Konferenz rund um das Team von Marc Stickdorn vom Management Center Innsbruck. Vorab war ich noch auf der „Service Design Thinks“, die von Martin Schobert von Tourismusdesign organisiert wurde. Mit dem Thema Service Design setze ich mich schon länger auseinander. Denn was, wenn nicht ein guter Service, führt im Tourismus zu einer guten Reputation.

Facebook ändert sein Regelwerk und nicht die Mechanismen des Social Web!

Heute musste ich bei der Diskussion um die Timeline für Fanpages (hier und da) tatsächlich des öfteren ungläubig auf die Antworten gucken. Die dort geäußerten Bedenken gegen die Facebookänderungen sind in meinen Augen nichts anderes, als ein Ausdruck von gefühlter Unmündigkeit. Und diese ist im Zeitalter des Social Web nicht mehr angemessen. Denn zwei Dinge sollte man trennen:

Tourismuscamp 2011: Eine Rückschau

Dieser Konferenzbericht von mir erschien erstmalig in der Zeitschrift für Tourismuswissenschaft (Heft 1/2011, S. 95-97)

Ende Januar 2011 fand das mittlerweile vierte touristische Barcamp in Eichstätt statt. Organisiert wird DAS Barcamp zum Thema Tourismus seit 2008 vom Lehrstuhl für Kulturgeographie der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt und Tourismuszukunft – Institut für eTourismus. Aber was ist eigentlich ein Barcamp?

Search, plus Your World aus touristischer Sicht

Die Änderungen des neuen Google Algorithmus fasst Amit Singhal von Google treffend wie folgt zusammen: „Wir verwandeln Google in eine Suchmaschine, die nicht nur Inhalte versteht, sondern auch Menschen und Beziehungen“ Quelle
SearchEngineLand spricht gar von: „Google’s search results are undergoing their most radical transformation ever“. Auch wenn das Angebot vorerst nur in englischer Sprache und in eingeloggtem Zustand abrufbar ist, ergeben sich für den Tourismus wieder einmal Änderungen – auch wenn vieles davon vorhersehbar war.

Plussen is King!

Dass der alte Leitspruch der Suchmaschinenoptimierung „Content is King“ zunehmend seine Gültigkeit verliert bzw. erweitert werden muss, wird insbesondere durch die Sozialisierung (im doppelten Wortsinn) der Google Suche – oder offiziell „Search Plus Your World“ – deutlich. Immer häufiger wird daher für „Context is King“ plädiert. Ähnlich (allerdings in einem anderen Zusammenhang) formuliert dies auch Prof. Dr. Kruse in seinen Thesen zur Digitalisierung der Gesellschaft (PDF). Auf einer Anhörung der Enquete-Kommission stellt er fest, dass eine der Schlüsselqualifikationen heute sei, eine „Wahrnehmung dessen, was zur Zeit resonanzfähig in den Systemen“ ist zu entwickeln bzw. zu haben (Stichwort Empathie). Seine Argumentation hat er eindrucksvoll in drei Minuten Redezeit dargelegt:

Bad Hindelang startet digitale Gästeinformation

Gerade erst haben Alexander Schuler und ich auf der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Tourismuswissenschaft unseren Artikel zum Wandel im Destinationsmarketing vorgestellt. Bei der Integration einer Social Media Strategie sehen wir dabei den Aufbau von Beziehungen als eine der zentralen Aufgaben für Destination Management Organisationen (DMOs) an. Diese Beziehungsaufgabe kann auf drei Ebenen gesehen werden: Innerhalb der Mitarbeiter einer DMO, zwischen DMO und den einzelnen Leistungsträgern, sowie zwischen der DMO und den Gästen: