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	<title>Eric Horster</title>
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	<description>analoge gedanken digital vorgetragen</description>
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		<title>Money can&#8217;t buy me love</title>
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		<pubDate>Thu, 02 May 2013 19:55:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eric Horster</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am vergangenen Wochenende war ich wieder einmal Teil des DestinationCamp. Zum dritten Mal und zum zweiten als sogenannter Mindmapper mit Moderator Michael Domsalla. Diesmal zum Thema Markenmanagement. Und wieder war es sehr spannend, den Gedankenfluss der Teilnehmer aufzunehmen und daraus ein &#8230; <a href="http://www.eric-horster.de/2013/05/money-cant-buy-me-love/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a  href="http://www.eric-horster.de/wp-content/uploads/2012/05/logo-destinationcamp.jpg" class="thickbox no_icon" rel="gallery-894" title="logo-destinationcamp"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-693" alt="logo-destinationcamp" src="http://www.eric-horster.de/wp-content/uploads/2012/05/logo-destinationcamp-150x150.jpg" width="150" height="150" /></a>Am vergangenen Wochenende war ich wieder einmal Teil des <a  href="http://www.destinationcamp.com/">DestinationCamp</a>. Zum dritten Mal und zum zweiten als sogenannter Mindmapper mit Moderator <a  href="http://blog.domsalla.com/">Michael Domsalla</a>. Diesmal zum Thema Markenmanagement. Und wieder war es sehr spannend, den Gedankenfluss der Teilnehmer aufzunehmen und daraus ein Bild zu zeichnen. Ein weiteres – mein subjektives Bild – möchte ich hier nun teilen. Es besteht sowohl aus eigenen Gedanken als auch aus Kernaussagen der Teilnehmer.</p>
<p><b>Mut zur Nicht-Marke<br />
</b>Die Beispiele, die wir zum Thema Markenmanagement hörten, waren meist aus der Sicht einer LMO. Diese begreift sich häufig als Dachmarke. Michael sagte im vergangenen Jahr: „Eine Dachmarke verkauft Marken“. In diesem Zusammenhang gefiel mir besonders der Satz: „Die LMO muss sich als <strong>Schatzgräber der Destination</strong> begreifen“. Sie muss also die Schätze – sprich die Marken, die da sind – heben und diese stärken. Die LMO gibt dann dem, was da ist einen Rahmen. Dieser Rahmen muss sich aber nicht zwingend in einem Logo manifestieren. Ziel kann es nicht sein, die LMO als Wort- und Bildmarke &#8220;auf Zwang&#8221; durchsetzen zu wollen. Denn häufig wird dies – so der Tenor – bei den Partnern so begriffen, als würde die Marke sprichwörtlich aufgezwungen. Dafür ist Überzeugungsarbeit (auch mithilfe von Geld) notwendig. Und wer die leisten muss, der hat schon verloren: Money can&#8217;t buy me love. Diesen Satz wiederholte Michael in jeder Session. Und er bringt es auf den Punkt: Die LMO ist Dach der Marke(n), aber nicht zwingend auch Dachmarke.</p>
<p><b>Wer überzeugen muss, hat schon verloren&#8230;<br />
</b>Die LMO muss aber auch gar nicht nach außen als starke Marke auftreten. Sie bildet ihre Stärke nach innen. Denn Gäste reisen gefühlt nicht in Bundesländer. Aber: <strong>Bundesländer sind Identitätsräume für ihre Bewohner!</strong> Die eigentliche Stärke entfaltet die Marke einer LMO somit nach Innen. Ihre Bewohner identifizieren sich mit dem Bundesland, sie können es verkörpern und mit Leben füllen. Aufgabe der LMO sollte daher die Harmonisierung der Interessensgruppen innerhalb ihrer politischen Einheit sein. Die Destination als Koordinator. Nichts Neues eigentlich. Die Frage, die uns an diesem Wochenende aber beschäftigte war: WIE erreicht man eine solche Harmonisierung?</p>
<p><b>Goldgräber<br />
</b>Wenn man die Marken des Landes harmonisieren möchte, muss man sie zunächst einmal kennen. Hier suchten wir nach Aspekten, die eine Marke ausmachen und kamen zu einer hierarchischen Anordnung. Denn Marken finden sich zunächst in <strong>Produkten</strong>, die von den Leistungspartnern angeboten werden. Diese können dann zu verschiedenen <strong>Themen</strong> gebündelt werden. Wenn dies erfolgt ist, so können die Themen durch den Besuch vor Ort für den Gast zu einem <strong>Erlebnis</strong> werden. Dieses Erlebnis ist schließlich identitätsstiftend. Es bietet einen <strong>Raum der Identifikation</strong> &#8211; sowohl für Gäste als auch für alle flankierenden und direkten Dienstleister.</p>
<p><strong>Das Wer und Wo</strong><br />
Hat man den Schatz erst einmal erkannt, so muss man sich fragen, welche Akteursgruppen einen Bezug zu diesem haben. Dies kann in einem zweiten Schritt erfolgen, bei dem die Frage zu stellen ist, welche <strong>Verfügungsrechte zur Marke</strong> jeweils bestehen und durch wen diese abgebildet werden. Dabei identifizierten wir vier zentrale Positionen, die zu einer Marke bestehen können (im Folgenden kombiniert mit der dazugehörigen Frage):</p>
<ul>
<li>Wem gehört die Marke? (Besitz)</li>
<li>Wer hat Verantwortung für die Marke? (Verwaltung/Verantwortung)</li>
<li>Wer füllt die Marke mit Inhalt, wer definiert die Marke? (Einfluss)</li>
<li>Wer repräsentiert die Marke? (Multiplikation)</li>
</ul>
<p><b>Markensteuerung<br />
</b>Hat man diese Akteursgruppen identifiziert, so kann man deren Verhältnis zur Marke visualisieren. Dies haben wir zunächst mit einer Matrix versucht. Allerdings stellte sich eine <strong>Schablone</strong> als anschaulicher heraus. Aus dieser können sich insgesamt 16 Positionen ergeben, die dann einzeln analysiert werden können. Wichtig ist es dann, zu einer harmonischen Struktur der Marken und deren Akteursgruppen untereinander zu gelangen. Denn ansonsten „Kannibalisieren“ sich die Marken gegenseitig, was nicht im Sinne der LMO sein kann.</p>
<p><a  href="http://www.eric-horster.de/wp-content/uploads/2013/05/Folie1-e1367523433163.jpg" class="thickbox no_icon" rel="gallery-894" title="Marken-Schablone"><img class="aligncenter size-full wp-image-898" alt="Marken-Schablone" src="http://www.eric-horster.de/wp-content/uploads/2013/05/Folie1-e1367523433163.jpg" width="450" /></a></p>
<p><b>Integrierte Strukturen ermöglichen integrierte Kommunikation<br />
</b>Wenn dieser Prozess vollzogen ist, dann können die Marken nach außen kommuniziert werden. Integrierte Kommunikation bedeutet in diesem Moment integrierte Strukturen &#8211; und umgekehrt. Denn nur durch die Mitnahme und Freiwilligkeit aller Beteiligten kann es zu einem integrierten Verständnis der Marke kommen. <strong>Harmonisierung der Strukturen ist dann die Harmonisierung der Marke</strong>. Die Kommunikationsbemühungen der LMO (im Sinne von Werbung) haben dann eine Basis, die sich mit der internen Sicht auf die Marke deckt. Dadurch können sich alle Akteursgruppen in dem Markenbild wiederfinden. In diesem Moment wirkt Werbung nach innen und nach außen und verstärkt den Prozess der Harmonisierung. Ein sich selbst verstärkendes System also. Dies ist deshalb elementar, weil wir im vergangenen Jahr ein <a  href="http://www.eric-horster.de/2012/05/die-marke-lebt-gedanken-zum-destinationcamp-2012/">Markenmodell</a> entwickelt haben, welches die Marke als soziale Identität begreift. Dementsprechend kann Markenkommunikation nur dann funktionieren, wenn alle Akteursgruppen bedacht sind&#8230;erst dann bietet die Marke einen integeren Werteraum.</p>
<p>Soweit meine (noch ungeordneten) Gedanken. Insgesamt habe ich durch das, was ich oben gerade geschrieben habe wieder eine Menge inspirierende Anregungen und Wissen mitgenommen. Danke an alle, die sich daran beteiligt haben. Ich freue mich schon aufs nächste Jahr – in welcher Form auch immer ich dann teilnehmen werde&#8230;die <a  href="http://www.destinationcamp.com/anmeldung-2014/">Anmeldung</a> läuft jedenfalls schon wieder <img src='http://www.eric-horster.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Killer App und so&#8230;</title>
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		<pubDate>Mon, 28 Jan 2013 10:33:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eric Horster</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Über Google lässt sich bekanntlich gut bloggen. Daher nun meine Gedanken zur neuen &#8220;Killer App&#8221; von Google: Google Now! Eigentlich nur indirekt zu Google Now. Das ist aber ein guter Aufhänger&#8230;und bevor ich daher gleich abschweife kurz dazu, was Google &#8230; <a href="http://www.eric-horster.de/2013/01/killer-app-und-so/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a  href="http://www.eric-horster.de/wp-content/uploads/2013/01/Google-Now1.png" class="thickbox no_icon" rel="gallery-861" title="Google Now"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-868" title="Google Now" src="http://www.eric-horster.de/wp-content/uploads/2013/01/Google-Now1-150x150.png" alt="" width="150" height="150" /></a>Über Google lässt sich bekanntlich gut bloggen. Daher nun meine Gedanken zur neuen &#8220;Killer App&#8221; von Google: Google Now! Eigentlich nur indirekt zu Google Now. Das ist aber ein guter Aufhänger&#8230;und bevor ich daher gleich abschweife kurz dazu, was Google Now eigentlich ist. Also: Wir brauchen nicht mehr suchen. Mit Google Now finden die Informationen uns. Vom Suchen zum Finden also. Diese Phrase in Verbindung mit Google hört man ja eigentlich schon&#8230;immer? Egal. Jedenfalls ist das die Idee von Google Now. Einen guten Eindruck bekommt man auch in diesem <a  href="http://www.youtube.com/watch?v=pPqliPzHYyc" target="_blank">Werbevideo zu Google Now</a></p>
<p><strong>Outernet, here comes your Application!<br />
</strong>Eigentlich ist Google Now die Contentseite des <a  href="http://www.youtube.com/watch?v=9c6W4CCU9M4" target="_blank">Google Glass Project</a>. In Kombination die perfekte Vorbereitung auf ein Zeitalter omnipräsenter mobile Devices. Und damit ist Google Now für mich DIE Outernet Applikation schlechthin. Aber auch das ist eine andere Geschichte. Wichtiger ist: Alles läuft darauf hinaus, dass Google antizipieren möchte, welche Informationen wir zum jeweiligen Nutzungkontext benötigen. Responsive Webdesign also – nur anders&#8230;</p>
<p><strong>Responsive Webdesign neu definieren<br />
</strong>Responsive Webdesign ist ja ohnehin in aller Munde. Dabei geht es darum, dass sich Internetseiten an die jeweilige Bildschirmausgabegröße anpassen. Es wird derzeit viel darüber diskutiert, ob und wie so etwas am besten umzusetzen sei. Was dabei auffällt ist, dass die technischen Ansprüche an Internetseiten immer komplexer und umfassender werden. Auch konzeptionell ist das eine sehr große Herausforderung. <strong>Aber geht es wirklich „nur“ um Ausgabegrößen?</strong> Das greift eigentlich viel zu kurz. Ich denke, dass Responsive im Sinne von „antworten“ (respond) sich nicht nur auf Bildschirmgrößen beziehen sollte, bzw. dies in Zukunft nicht mehr nur tun wird. Durch mobile Endgeräte verändert sich der Nutzungskontext. Mal hat man viel Zeit (warten auf eine Bahn), mal wenig (man möchte die Bahn noch bekommen und muss wissen, wo sie genau abfährt). Mal werden umfangreiche Informationen benötigt, mal nur eine Telefonnummer, usw. Bezogen auf den Tourismus könnte man auch fragen: <strong>In welcher Phase der Customer Journey (Bingo!) befinde ich mich gerade?</strong> Durch die Verknüpfung vieler persönlicher Daten ergeben sich ganz neue Möglichkeiten, welche von Google Now genutzt werden. Responsvie bedeutet also: Den Ort, die Zeit, das gesuchte Thema sowie das soziale Umfeld der Person zu berücksichtigen. Daraus ergibt sich die Antwort, der Response. Die Frage, die sich für mich dabei stellt ist: Steuern wir gerade auf Internetseiten zu, an die ganz andere Anforderungen gestellt werden? Weiter gefragt: Werden diese Anforderungen (technisch und inhaltlich) so komplex, dass nur Big-Player wie Google solche Anforderungen erfüllen können? Hinzu kommt, dass durch den Google Knowledge Graph die Relevanz klassischer Internetseiten abnimmt. Google versucht ja schon lange ein &#8220;Web im Web&#8221; zu werden. Knowledge Graph zeigt aber auch, dass kuratierte Informationen immer wichtiger werden. Werden also touristische Anbieter (egal ob Destinationen, Hotels oder Mittler) zu Contentlieferanten der Großen?</p>
<p><strong>Vom Egozentrismus zur Dezentrierung<br />
</strong>Touristische Anbieter werden solch komplexe Anwendungen wie Google Now nicht nachbauen können. Bedeutet: Diese Dienste müssen mit Content gefüllt werden, damit der Nutzer qualitativ hochwertige Inhalte zur Destination, zum Hotel, usw. vorfindet. Unabhängig davon, in welcher Phase der Customer Journey er sich gerade befindet. Die Sortierung und Filterung nimmt dann Google Now vor. Als Contentlieferant brauche ich mir also keine Gedanken mehr machen, in welcher Situation sich der potenzielle Gast gerade befindet. <strong>Wir haben hier also eine Dezentralisierung und Auslagerung des Contents.</strong> Daneben bieten sich natürlich Möglichkeiten für Nischen. Also immer dann, wenn Informationen so speziell sind, dass große Systeme den Nutzungskontext nicht in der gleichen Form antizipieren können. Ein gutes Beispiel ist hier die <a  href="http://www.youtube.com/watch?v=zUl8c2ItyPk" target="_blank">Tram Sightseeing App</a>.</p>
<p><strong>Kontext, Kontext, Kontext<br />
</strong>Die Frage stellt sich aber dennoch, wie man mit limitierten Ressourcen eine kontextuelle Bereitstellung von Informationen auf den eigenen Seiten erreichen kann, um so eine wirklich responsive Seite zu bekommen. Denn das wird ja irgendwann erwartet. Gewissermaßen ein Paradigmenwechsel: Nicht (nur) Content über Blogs, Facebook, etc. „rausdrücken“, sondern diesen dann bereitstellen, wenn er nachgefragt wird. Konkret meine ich dabei solche Konzepte, wie den <a  href="https://twitter.com/DB_Bahn">Twitter Service der Bahn</a>, den <a  href="https://twitter.com/HyattConcierge">Hyatt Concierge</a> oder auch die <a  href="http://www.eric-horster.de/2011/12/bad-hindelang-startet-digitale-gasteinformation/">digitale Gästeinformation von Bad Hindelang</a>. <strong>Alles Ansätze, um dem Gast digitale (ein Buzzword geht noch) Touchpoints anzubieten.</strong> Und so etwas lässt sich sicher noch ausbauen. Im Anschluss braucht man sich dann nicht mehr primär darum zu kümmern, welche Contentstrategie verfolgt wird. Es geht dann vielmehr darum zu kommunizieren, dass es diese Anlaufstellen überhaupt gibt, damit sie genutzt werden. Und es braucht natürlich eine entsprechendes Konzept, damit man schnell an die nachgefragten Informationen gelangt. Eine responsive Contentstrategie also, wenn man so will&#8230;</p>
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		<title>SEM-A² &#8211; Ein Forschungsprojekt zur Optimierung von Google AdWords</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Jan 2013 20:31:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eric Horster</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Suchmaschinenwerbung kann sehr kostspielig sein. Die Optimierung ist zeitaufwendig und basiert häufig auf &#8220;trial-and-error&#8221;. Ein Forschungsprojekt an der Leuphana Universität Lüneburg entwickelt nun im Rahmen es EU-Innovations-Inkubators eine Methode, mit der die Effektivität von Google AdWords verbessert werden kann. Da &#8230; <a href="http://www.eric-horster.de/2013/01/sem-a%c2%b2-ein-forschungsprojekt-zur-optimierung-von-google-adwords/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_843" class="wp-caption alignright" style="width: 120px"><a  href="http://www.eric-horster.de/wp-content/uploads/2013/01/Tobias-Blask.jpg" class="thickbox no_icon" rel="gallery-837" title="Tobias-Blask"><img class="size-full wp-image-843 " title="Tobias-Blask" src="http://www.eric-horster.de/wp-content/uploads/2013/01/Tobias-Blask.jpg" alt="" width="110" height="110" /></a><p class="wp-caption-text">Tobias Blask</p></div>
<p>Suchmaschinenwerbung kann sehr kostspielig sein. Die Optimierung ist zeitaufwendig und basiert häufig auf &#8220;trial-and-error&#8221;. Ein Forschungsprojekt an der <a  href="http://www.leuphana.de/">Leuphana Universität Lüneburg</a> entwickelt nun im Rahmen es <a  href="http://www.leuphana.de/inkubator.html">EU-Innovations-Inkubators</a> eine Methode, mit der die Effektivität von Google AdWords verbessert werden kann. Da ich selbst an der Leuphana Universität meine Doktorarbeit geschrieben habe, habe ich mich mit dem Projektleiter <a  href="http://www.leuphana.de/tobias-benedikt-blask.html">Tobias Blask</a> über das Forschungsprojekt unterhalten.</p>
<p><strong><strong><strong>Was ist die Idee von SEM-A</strong><strong>²?</strong></strong></strong></p>
<blockquote><p>Wir entwickeln Algorithmen die dabei helfen, Google AdWords und andere Onlinewerbung effektiver einzusetzen. Unsere Arbeit ist also sehr praxisnah. Inhaltlich beschäftigen wir uns im Projekt mit der Fragestellung, wie wir Unternehmen helfen können, die mit folgender Situation konfrontiert sind: Sie investieren in Onlinewerbung, wissen aber nicht genau, welche Maßnahmen zum Erfolg führen. Dennoch müssen ja Budgetentscheidungen getroffen werden. Da wird in der Praxis viel mit Tests, Bauchgefühl und Erfahrungswerten gearbeitet &#8211; oft funktioniert das ganz gut &#8211; in vielen Fällen aber nicht optimal.</p></blockquote>
<p><strong><strong>Wie kann man sich diese Problematik in der Praxis vorstellen?</strong></strong></p>
<blockquote><p>Konkret kann man das an einem ganz einfachen Beispiel illustrieren: Wenn Unternehmen in Google AdWords eine Vielzahl von Keywords buchen, dann strukturieren sie diese in Kampagnen und Anzeigengruppen. Innerhalb dieser Struktur werden verschiedene Entscheidungen getroffen. Die kleinste Einheit ist dabei immer das einzelne Keyword, für das mindestens folgendes Abgewogen werden muss: Keyword behalten oder rauswerfen, wenn behalten &#8211; wie viel bieten? Das klingt zunächst nicht kompliziert, doch der Teufel steckt im Detail. Denn Grundlage für alle Entscheidungen ist ja schlussendlich der erwartete ROI für dieses Keyword &#8211; im Fall von Hotels also bspw. die Anzahl der Buchungen. Wenn man jetzt unendlich viel Zeit und unendlich viel Geld verfügbar hätte, erhielte man irgendwann immer ein gutes Bild davon, welche Keywords gut funktionieren und welche nicht. In der Realität sind diese beiden Voraussetzungen aber offensichtlich nicht erfüllbar.</p></blockquote>
<p><strong>Wie können Unternehmen ganz konkret von SEM-A² profitieren?</strong></p>
<blockquote><p>Jedes Unternehmen will sein Onlinemarketing Budget natürlich möglichst effizient einsetzen. Das Problem ist jedoch, dass für die meisten Entscheidungen überhaupt keine solide Datengrundlage verfügbar ist. Aus statistischer Sicht ist nach 14 Klicks und 2 Buchungen (was ja prinzipiell auf den ersten Blick toll wäre) nicht erkennbar, ob es sich hierbei um ein langfristig besonders erfolgreiches Keyword &#8211; oder eine Aneinanderreihung von Zufällen handelt. Gleiches gilt für die Aussagekraft der Daten für ein Keyword, das nach 40 Klicks immer noch keine Buchung generiert hat. Unser Ziel ist es, den Zeitpunkt, zu dem solide Entscheidungen getroffen werden können, so weit wie möglich vorzuverlegen. Hierzu haben wir einen selbstlernenden Algorithmus entwickelt. Vereinfacht gesprochen sucht der Algorithmus im Konto des Unternehmens nach Ähnlichkeiten &#8211; bspw. in Bezug auf die Verweildauer, die Absprungrate etc. und gibt eine Prognose für die langfristige Conversionwahrscheinlichkeit eines jeden Keywords ab. So lange zu wenig Daten für ein Keyword vorliegen, basiert die Prognose auf dem Wissen, das aus &#8220;ähnlichen&#8221; Keywords gelernt wurde. Erste umfangreiche Tests zeigen, dass wir hiermit sehr gute Prognosequalitäten erreichen können. Wie das im Detail funktioniert, stellen wir auch auf <a  href="http://onlinemedia-research.com/">Onlinemedia-Research.com</a> im Bereich <a  href="http://onlinemedia-research.com/predictive-campaign-management/">Predictive Campaign Optimization Engine</a> vor.</p></blockquote>
<p><strong>Mal angenommen, ich würde als Unternehmen mitmachen wollen. Welche Arbeit und welchen Nutzen hätte ich dann?</strong></p>
<blockquote><p>Im besten Fall werben potenzielle Kooperationspartner bereits mit &#8220;Google AdWords&#8221;, haben das Conversion-Tracking installiert und nutzen &#8220;Google Analytics&#8221;. Der Vorteil: In unser Verfahren haben wir eine Schnittstelle zur Google Analytics API implementiert. So benötigen wir vom Kooperationspartner lediglich Zugangsdaten zu Google Analytics &#8211; oder die Freischaltung unseres Kontos für diesen Account. Im Ergebnis erhalten wir für alle Keywords eine Prognose nach dem eben beschriebenen Verfahren, die wir dann dem entsprechenden Partner natürlich verfügbar machen.</p></blockquote>
<p><strong>Wie weit seid Ihr mit Eurem Projekt, welche Erfahrungen konntet Ihr schon sammeln?</strong></p>
<blockquote><p>Wir haben inzwischen ein lauffähiges Verfahren entwickelt und testen die Wirksamkeit in verschiedenen Branchen. Grundsätzlich ließe sich mit SEM-A² auch die Conversionwahrscheinlichkeit für jeden Kanal prognostizieren, über den Traffic generiert wird. Momentan befinden wir uns aber noch in einem späten Teststadium des Verfahrens.</p></blockquote>
<p><strong>Ist geplant, mit weiteren Partnern zu kooperieren, also könnten sich noch Unternehmen an Euch wenden?</strong></p>
<blockquote><p>Sehr gerne sogar. Insbesondere die Hotellerie bzw. die Tourismusbranche aus der <a  href="http://www.leuphana.de/inkubator/idee/projektregion.html">Projektregion</a> (aber auch darüber hinaus) ist hierbei für uns von Interesse. Neben der Analyse von Ähnlichkeiten in einem kundenspezifischen Konto möchten wir gerne kontoübergreifendes Lernen zum gemeinsamen Nutzen aller Partner in einem Verbund testen. Das heißt: Was kann bspw. Hotel A von Hotel B lernen und umgekehrt, ohne dass die individuellen Geschäftsinteressen in einer Wettbewerbssituation beschädigt werden? Ein spannendes Thema für Wissenschaft und Praxis: Kooperation unter Wettbewerbern zum gemeinsamen Vorteil. Eine Destination oder Branchenverbände könnte hierbei als Koordinator fungieren. Aber auch Hotelkooperationen, Hotelketten oder einzelne Hotels wären hier als Kooperationspartner prädestiniert. Kurz gesagt: Über Kooperationsanfragen per E-Mail oder über die Website <a  href="http://onlinemedia-research.com/kooperationsanfrage/">Onlinemedia-Research.com/Kooperationsanfrage/</a> würden wir uns freuen!</p></blockquote>
<p>Tobi, ich danke Dir für dieses Gespräch und die spannenden Einblicke in Euer Forschungsprojekt.</p>
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		<title>HGK HotelneX und die Sache mit dem Direktvertrieb</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Jan 2013 16:33:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eric Horster</dc:creator>
				<category><![CDATA[Distribution]]></category>
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		<category><![CDATA[Reisemittler]]></category>
		<category><![CDATA[Direktvertrieb]]></category>
		<category><![CDATA[Google Hotelfinder]]></category>
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		<category><![CDATA[HotelneX]]></category>
		<category><![CDATA[HRS]]></category>

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		<description><![CDATA[Dieser Artikel von mir wurde erstmalig am 04. Dezember 2012 im Blog von ideas4hotels veröffentlicht. Die Einkaufsgenossenschaft H.G.K. macht derzeit mit einem neuen Hotelportal auf sich aufmerksam. Vom Ansatz her ist die H.G.K. Plattform namens HotelneX ja auch eine gute Idee. Und sie &#8230; <a href="http://www.eric-horster.de/2013/01/hgk-hotelnex-und-die-sache-mit-dem-direktvertrieb/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-831" title="2012-10-31 18.23.22" src="http://www.eric-horster.de/wp-content/uploads/2013/01/2012-10-31-18.23.22-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></p>
<p><em>Dieser Artikel <em>von mir </em>wurde erstmalig am 04. Dezember 2012 im <a  href="http://www.ideas4hotels.com/blog/2012/hgk-hotelnex-und-die-sache-mit-dem-direktvertrieb">Blog von ideas4hotels</a> veröffentlicht.</em></p>
<p>Die Einkaufsgenossenschaft H.G.K. macht derzeit mit einem neuen Hotelportal auf sich aufmerksam. Vom Ansatz her ist die H.G.K. Plattform namens HotelneX ja auch eine gute Idee. Und sie erinnert mich ein wenig an Roomkey, einem Zusammenschluss großer Hotelketten, die gemeinsam eine Distributionsplattform ins Leben gerufen haben. Ähnlich macht es jetzt die H.G.K. Sie bietet ein Buchungsportal für Mitglieder an und profitiert in diesem Moment davon, dass sie auf einen Schlag ein recht großes Portfolio an Hotels hat. Noch dazu sind in dem Produkt weitere Features enthalten. Aber dazu gleich mehr.</p>
<p><strong>Die Sache mit dem Direktvertrieb</strong><br />
Mit dem Slogan: “Jetzt kümmern wir uns um den Direktvertrieb” verkaufen sie sich der Hotellerie als Heilsbringer gegen die “bösen” Hotelportale. Das Werbevideo vermittelt diese Botschaft denn auch als zentrales Verkaufsargument.<br />
<iframe src="http://www.youtube.com/embed/tFkoWWRRW3Q?feature=player_embedded" frameborder="0" width="640" height="360"></iframe></p>
<p>In diesem Zusammenhang gibt die schöne und passende Differenzierung (auf die auch Marco Nussbaum in seinem <a  title="Marco Nussbaum Blog" href="http://www.prizeotel.com/so-geht-hotel-heute/message_from_the_ceo/der-google-hotelfinder-ist-nicht-der-heilige-gral/" target="_blank">Blogbeitrag mit dem Titel “Der Google Hotelfinder ist nicht der heilige Gral”</a> zum Thema eingeht): Wird hier Geld mit oder Geld für die Hotellerie verdient? Letzteres kann man eigentlich nur von gemeinnützigen Interessengemeinschaften erwarten. Nicht aber von Wirtschaftsunternehmen, wie der H.G.K.</p>
<p><strong>Daher ist der Slogan schon im Ansatz irreführend. Mehr noch: er ist perfide. Denn er suggeriert der Hotellerie, dass sie nun über die H.G.K. die Möglichkeit hat, eigene Buchungen zu generieren.</strong></p>
<p>Aber wodurch zeichnet sich denn eine Direktbuchung aus? Genau: Es gibt keine Provision. Mag man aber dem <a  title="Hotelierskommentar" href="http://www.openpr.de/news/682448/Gut-gemeint-nicht-gut-gemacht-H-G-K-Buchungsportal-ueberzeugt-nicht.html" target="_blank">Kommentar eines Hoteliers</a> glauben, der sich die erste Roadshow des Portals HotelneX der H.G.K. angeschaut hat, so ist genau das Gegenteil der Fall: Das Hotel bezahlt jetzt neben den üblichen 15% an das Portal noch 1% an die H.G.K. für die Koordination (Channel Management).<br />
Für Buchungen über das Portal HotelneX selbst sowie bei Integration der IBE auf der Hotelseite: 5%. Integriert ist auch eine Anbindung an den Google Hotelfinder. Für Buchungen, die über den Google Hotelfinder laufen, fallen ebenfalls die üblichen 0,3% pro Klick an (unabhängig von der Buchung). Wie diese Zahlen im Einzelnen einzuschätzen sind, hat <a  title="Gabriele Schulze" href="http://marketing4results.blogspot.de/2012/12/wenn-einkaufsgesellschaften-hotelzimmer.html" target="_blank">Gabriele Schulze</a> zusammengefasst. Auch <a  title="Thomas Hendele" href="http://www.hotel-newsroom.de/google-sem/google-hotel-finder-jetzt-schon-ab-5/" target="_blank">Thomas Hendele</a> hat sich in seinem Blog dazu Gedanken gemacht.</p>
<p><strong>Mir ist in diesem Zusammenhang aber viel wichtiger, etwas anderes zu betonen: Das einzige, was hier also direkt vertrieben wird, sind das Portal und die Dienstleistungen der H.G.K.</strong></p>
<p>Diese Form der Ansprache erlebe ich im Übrigen seit der Provisionserhöhung von HRS immer wieder. Hier sei deshalb noch einmal mit aller Deutlichkeit gesagt: Ein solches Versprechen, das im Anschluss nicht gehalten werden kann, baut kein Vertrauen auf sondern zerstört dieses schon im Ansatz. Was mich aber noch mehr stört: Diese Form der Kommunikation suggeriert, dass ein Hotelier nicht im Stande ist, zwischen direkter und indirekter Distribution zu differenzieren. Das ist naiv – seitens des betreibenden Portals wohlgemerkt.</p>
<p><strong>Die bösen Hotelportale</strong><br />
Grundsätzlich muss sich aber auch die Hotellerie die Frage stellen, ob sie die Portale immer pauschal verteufeln will (was zugegeben nicht jeder tut, aber ich kenne genügend Beispiele). Denn in einer immer komplexer werdenden Distributionslandschaft kann der Hotelier über eine Partnerschaft mit HRS oder Booking sehr viel Verantwortung abgeben und sich auf sein Kerngeschäft konzentrieren. Die alte Wirtschaftsweisheit: “There are Gains from Trade” sollte auch in diesem Kontext gelten. Denn auch der Direktvertrieb ist ja nicht umsonst und stellt heute mehr denn je eine große Herausforderung dar. Denn wenn ich auf den Direktvertrieb setze und diesen erfolgreich gestalten möchte, dann muss ich mich mit SEO, Usability, User Experience, Social Media, Location Based Services, Mobile Bookings, usw. auseinandersetzen. Es erfordert eine Menge Know-How und verursacht aufgrund der hohen Innovationsgeschwindigkeit auch laufende Investitionskosten. Daher muss sich schon jeder Hotelier die Frage stellen, ob er/sie die Portale als Partner anerkennen möchte, oder nicht. Diese Frage lässt sich nicht pauschal beantworten, sondern ist immer abhängig vom Einzelfall.</p>
<p><strong>Qualität in allen Abschnitten der Customer Journey</strong><br />
Was man aber pauschal sagen kann ist: Wer sich auf eine Partnerschaft mit den Portalen einlässt, der kann sich voll darauf konzentrieren, bei diesen gut präsentiert zu sein. Mehr noch: Es werden Ressourcen frei, um sich um die Kernleistungen, das Beschwerdemanagement (auch auf Portalen wie HolidayCheck, etc.) zu kümmern. Geht man über die Qualität ist die Wahrscheinlichkeit, dass man so Gäste bindet sehr viel höher, als wenn man versucht seine Belegungsrate nur über den Preis zu pushen. Das Thema Groupon ist (hoffentlich) durch und Mobile Apps wie JustBook werden ihr Geschäftskonzept ebenfalls überdenken müssen, wenn weitere Konkurrenz, wie bspw. die Neuauflage von HRS Hotels Now, in den mobilen Markt eintritt. Über den Preis verkauft man immer nur kurzfristig und nicht nachhaltig. Nicht umsonst gibt es den geflügelten Begriff der “Hotel-Nomaden”, die von einem rabattierten Hotel zum nächsten ziehen. Stammgästepotenzial = 0. Zumindest zum regulären Preis. Das gilt übrigens auch für die neusten Geschäftskonzepte wie bspw. betandsleep, bei denen die Hotelrabatte erst nach einer konkreten Anfrage und Anmeldung des potenziellen Gastes offengelegt werden. Preismarketing bleibt Preismarketing. Das kann man drehen, wie man will…</p>
<p><strong>Zwischen Unmündigkeit und Selbstbestimmtheit</strong><br />
Verständlich ist, dass es immer wieder Reibereien zwischen Hotellerie und Portalen gibt. Neustes Beispiel ist das Quality Siegel von HRS. Fast zeitgleich mit der Einführung dieses Siegels hat <a  title="HRS Quality Siegel" href="http://hottelling.net/2012/11/29/hrs-de-legt-nach-top-quality-siegel-soll-bestbewerteste-hotels-besonders-hervorheben-keine-klarheit-uber-neuen-suchalgorhythmus/" target="_blank">HRS angekündigt</a>, seinen Algorithmus anzupassen.<br />
Die Positionierung erfolgt per Default also nicht mehr über den Preis, sondern über die Qualität. Nur: Wer definiert denn hier Qualität? Richtig: HRS.<br />
Und so ist es auch nicht verwunderlich, dass eine Bedingung zum Erhalt des Quality Siegels die Selbstverpflichtung des Hotels ist, sich an die Ratenparität zu halten. Und mit so einem Algorithmus lassen sich auch weitere Interessen durchsetzen. Ähnlich erzieht Google Seitenbetreiber ja schon lange. In diesem Fall wird die Abhängigkeit der Hotellerie deutlich. Aber ganz pragmatisch gesehen, greifen hier Marktgesetze. HRS kann besser verkaufen, wenn der Preis auf der eigenen Hotelseite der gleiche ist. Will ich das also Hotel nicht, so muss ich in Kauf nehmen, dass ich weiter unten gelistet werde, kann aber gleichzeitig allen Gästen vor Ort kommunizieren, dass eine direkte Buchung günstiger ist.</p>
<p><strong>Und zum Schluss: Der Google Hotelfinder</strong><br />
Als weiteres Feature bietet die H.G.K. eine Anbindung an den Google Hotelfinder an. Auch hier sei deutlich gesagt: Buchungen über den Google Hotelfinder sind KEINE Direktbuchungen. Auch das ein häufiges Argument: “Steigern Sie Ihre Direktbuchungen über den Google Hotelfinder”. Das ist Quatsch! Denn durch den Google Hotelfinder sinkt die Zahl der Mittler nicht, sondern sie steigt. Denn jetzt steht zwischen Gast und Hotel plötzlich nicht nur ein Retailer, sondern zusätzlich Google. Und beide verdienen mit der Hotellerie. Nehmen wir einmal an, die Look-to-Book-Ratio beträgt ca. 2% (dieser Satz wurde von mir nachträglich abgeändert, da er im <a  href="http://www.ideas4hotels.com/blog/2012/hgk-hotelnex-und-die-sache-mit-dem-direktvertrieb">Originalbeitrag</a> zu falschen Schlüssen in den Kommentaren führte). Bei einer Provision von 0,2% des Hotelzimmerpreises für Google und 0,1% für den Retailer der die Anbindung realisiert, wäre man dann ebenfalls bei 15% (0,3%*50 Klicks = 15%).</p>
<p><strong>Frage: Welchen Grund gibt es dann für mich als Hotel, beim Hotelfinder integriert zu werden, wenn ich dann zwischen HRS und Booking stehe?</strong></p>
<p>Dann kann ich die beiden doch gleich die Buchung realisieren lassen, habe weniger Aufwand, da ich kein neues System integrieren muss und zahle die gleiche Provision. Hinzu kommt, dass gemunkelt wird, Google würde bald von einem fixierten Provisionsmodell, wie wir es derzeit vorfinden, auf ein Bietermodell umsteigen. Stichwort: Konkurrenz belebt das Geschäft.<br />
Und was passiert dann insgesamt, sollte der Hotelfinder sich etablieren? Dann wäre das Geschäftsmodell des Hotelfinders vergleichbar mit den Adwords. Es würde also sehr umkämpfte Regionen geben und solche, die eher weniger umkämpft sind. Davon abhängig wäre dann vermutlich auch die Provision, die sich dann dynamisch nach Angebot und Nachfrage richten würde.</p>
<p><strong>Eine spannende Frage ist:</strong><br />
Was wäre die Konsequenz daraus? Zahlen Stadthotels dann 30% Provision und mehr, werden also unverhältnismäßig teurer, als Hotels in Randgebieten? Kommt es dadurch zu einer Verschiebung der Gästeströme?</p>
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		<title>Like me, like me, like me</title>
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		<pubDate>Sat, 05 Jan 2013 10:02:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eric Horster</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das neue Jahr beginnt wieder einmal mit etlichen Beiträgen dazu, wie sich das Web entwickeln wird und was alles so passieren wird. Gut zu wissen. Ich selbst weiß nicht, was in 2013 alles auf uns zukommen wird. Aber eins weiß ich &#8230; <a href="http://www.eric-horster.de/2013/01/like-me-like-me-like-me/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a  href="http://www.eric-horster.de/wp-content/uploads/2013/01/facebook-logo.png" class="thickbox no_icon" rel="gallery-816" title="Facebook Logo"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-817" title="Facebook Logo" src="http://www.eric-horster.de/wp-content/uploads/2013/01/facebook-logo-150x150.png" alt="" width="150" height="150" /></a>Das neue Jahr beginnt wieder einmal mit etlichen Beiträgen dazu, wie sich das Web entwickeln wird und was alles so passieren wird. Gut zu wissen. Ich selbst weiß nicht, was in 2013 alles auf uns zukommen wird. Aber eins weiß ich schon jetzt: Das Facebook Marketing, wie ich es derzeit häufig erlebe, geht mir massiv auf die Nerven!</p>
<p><strong>Teile unser Foto und gewinne!</strong><br />
Sie nehmen einfach kein Ende, diese Gewinnspiele gegen die Facebook AGB: <em>„Gaaanz einfach: Like diesen Beitrag, teile unser Foto und schon nimmst Du am Gewinnspiel teil!“</em>. Das Schlimmste ist: Sie haben Erfolg. Also, wenn man Erfolg mit der Menge an Likes und Shares messen möchte. Aber ist das das einzige Ziel? <strong>Ist denn allein die Menge an Likes, Kommentaren und Shares DER Maßstab?</strong> Ich persönlich finde das aus zweierlei Gesichtspunkten nicht in Ordnung: 1. Trauen sich andere nicht, solche unlauteren Gewinnspiele zu initiieren und haben dadurch einen massiven Wettbewerbsnachteil. Denn sie bezahlen ihre Sichtbarkeit durch gesponserte Statusmeldungen. Fair ist das nicht. 2. Die Schwemme, mit der diese Postings kursieren, wird langsam zur Plage und ist daher Spam.</p>
<p><strong>Witzig!</strong><br />
Wenn SEO-Agenturen plötzlich anfangen, debile Nerd-Comics zu posten, wenn von &#8220;fill-in-the-blank&#8221; Strategie (sic!) gesprochen wird, dann stelle ich mir schon die Frage: Passt das zu den Markenwerten? Sicher, es passt zu Facebook. Und daher kommt dann auch das entsprechende Engagement. <strong>Aber mittlerweile habe ich das Gefühl, dass wir uns mit dieser Art des Marketings auf einen Bereich zubewegen, bei dem wir im SEO schon vor Jahren waren: Was im SEO Keyword-Überoptimierung war, sind heute solche Statusmeldungen. </strong>Die Frage: <em>&#8220;Wird eigentlich für Google oder für den Nutzer optimiert?&#8221;</em> ist beantwortet. SEO befindet sich im Wandel. Die Frage: <em>&#8220;Optimieren wir dafür, dass möglichst viele Leute liken, oder aber dafür, dass Mehrwerte für die Fans/Kunden geschaffen werden?&#8221;</em> steht noch im Raum und schließt sich auch grundsätzlich nicht aus. Aber imho in den meisten Fällen schon.</p>
<p><strong>Technisch gesehen&#8230;</strong><br />
Dann wieder gibt es <a  href="http://www.linchpinseo.com/infographic-facebook-wall-post-cheat-sheet">Infografiken</a>, in denen Statistiken aufgezeigt werden: Zu welcher Zeit gepostet werden muss, ob Videos, Bilder oder Texte bessere Likeraten erreichen. Ob ein <img src='http://www.eric-horster.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  ein <img src='http://www.eric-horster.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' />  oder ein &lt;3 besser ist&#8230;<strong>Entschuldigung, aber irgendwie bewegen wir uns hier gerade in absurde Sphären.</strong></p>
<p><strong>Push it to the limit?</strong><br />
Unabhängig davon sind alle der oben genannten Ansätze einem klassischen, massenmedialem Ansatz entlehnt. Hier wird kein Dialog angestrebt. Kein aufrichtiger zumindest. Dem Nutzer helfen diese Postings auch nicht. Und die ganzen Social Media Phrasen von <em>„Kommunikation auf Augenhöhe“</em>, usw. wirken in diesem Kontext lächerlich. Daher sollten wir uns vielleicht fragen, wie 2013 wieder etwas mehr Sinnhaftigkeit innerhalb Facebooks erreicht werden kann, ohne dabei den Humor zu verlieren. <strong>Oder?</strong></p>
<p>PS: Fragen am Ende eines Postings erreichen statistisch gesehen übrigens höhere Kommentarraten <img src='http://www.eric-horster.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Location Based Services: Podiumsdiskussion beim Mediagipfel in Kiel</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Nov 2012 21:15:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eric Horster</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am Montag war ich zu einer Podiumsdiskussion bei den Mediatagen Nord in Kiel geladen. Mein erster öffentlicher Auftritt als Professor. Ich vertrat also die Wissenschaft. Gar nicht so leicht, bei diesem Thema. Hier nun einige meiner Gedanken zu Location Based &#8230; <a href="http://www.eric-horster.de/2012/11/location-based-services-beim-mediagipfel-in-kiel/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft" src="http://www.mediatage-nord.de/mtn/media/bilder/_layout/mediatage-nord.png" alt="Mediatage Nord" width="172" height="110" />Am Montag war ich zu einer <a  href="http://www.mediatage-nord.de/mtn/de/programm/2012/Eroeffnung_mediagipfel.php">Podiumsdiskussion </a>bei den <a  href="http://www.mediatage-nord.de/mtn/de/">Mediatagen Nord in Kiel</a> geladen. Mein erster öffentlicher Auftritt als Professor. Ich vertrat also die Wissenschaft. Gar nicht so leicht, bei diesem Thema. Hier nun einige meiner Gedanken zu Location Based Services (kurz LBS):</p>
<p><strong>Location Based Services &#8211; warum jetzt?</strong><br />
Eine grundsätzliche Frage, die meiner Meinung nach beantwortet werden muss ist, warum wir gerade jetzt über ortsbezogene Dienste (Location Based Services) sprechen. Die Antwort ist trivial, aber dennoch weitreichend: Zum ersten Mal können tragbare, sich stets im Einsatz befindliche Endgeräte komplexe Aufgaben bewältigen. <strong>Das mobile Internet ist zum Massenphänomen geworden.</strong> Damit haben immer mehr Menschen einen ortsunabhängigen Zugang zu digitalen Informationen. Und damit ändern sich Nutzungsgewohnheiten und Konsumverhalten. Wichtig ist hier auch zu beachten, dass das intelligente Endgerät vom Kunden selbst mitgeführt wird. Dadurch wird der Einsatz von ortsbezogenen Diensten auch bei den Unternehmen in der Breite möglich. War früher noch eine komplexe Infrastruktur notwendig, um Kunden diese Dienste anzubieten, reicht heute eine App (auch wenn ich damit nicht den Aufwand einer solchen schmälern möchte). Das Beispiel im folgenden Video illustriert dies sehr anschaulich.<br />
<iframe src="http://www.youtube.com/embed/zUl8c2ItyPk" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe><br />
Aber auch die Inflation der QR-Codes zeigt: <strong>Ein Unternehmen kann heute schon mit einem einfachen Blatt Papier (auf dem ein solcher Code abgedruckt ist) LBS für sich nutzen.</strong> Voraussetzung ist aber auch hier eine Portion Kreativität, um einen tatsächlichen Mehrwert für den Kunden zu schaffen. Die &#8220;folgen Sie uns auf Facebook&#8221; QR-Code-Schwemme meine ich also nicht!</p>
<p><strong>Nach Social kommt Local</strong><br />
Diese Entwicklung (local follows social) sehe ich auch deshalb, weil durch das Internet quantitativ so viele Informationen gefunden werden, dass wir gezwungen sind, diese zu filtern. Wenn Informationen mit sozialen Beziehungen verknüpft werden, steigt ihr Wert, sprich die Qualität der Information. Denn plötzlich erscheint diese im sozialen Kontext des jeweiligen Nutzers. Mit Hilfe von lokalen Diensten haben wir nun eine weitere Möglichkeit, Informationen nach Relevanz zu kategorisieren. <strong>Das ist auch ein Grund, weshalb Google seine Places mit Plus verknüpft.</strong> Bei Suchanfragen wird erkannt: Was und wo jemand etwas sucht, das ggf. Freunde/Influencer von ihm/ihr schon kennen oder aber bewertet haben. Die Auslieferung eines so gefilterten Suchergebnisses ist in seiner Wertigkeit wesentlich höher.</p>
<p><strong>LBS in der Hotellerie</strong><br />
Auch die für die Hotellerie relevanten Bewertungs- und Buchungsportale (wenn man diese Unterscheidung noch machen möchte) wie TripAdvisor und HRS verknüpfen soziale und ortsbezogene Daten. TripAdvisor tut dies durch eine Funktionen namens <a  href="http://www.tripadvisor.com/PressCenter-i5141-c1-Press_Releases.html">„Friend-of-a-Friend“</a>. Wenn sich der Nutzer via Facebook-Connect einloggt, werden die Bewertungen nach dem sozialen Netzwerk des Nutzers sowie der &#8220;Freunde von Freunden&#8221; gefiltert. Ähnlich macht es HRS neuerdings mit <a  href="https://apps.facebook.com/hrs_friends/">„HRS-Friends“</a> auf Facebook. Aber auch der Trend von Last-Minute-Apps wie <a  href="http://www.youtube.com/watch?v=L-To6ZpM08w">JustBook</a> oder <a  href="http://hotels-now.de/">Hotels Now von HRS</a> zeigt, dass es für Ad-Hoc-Entscheidungen zum einen Markt gibt und dieser zum anderen durch LBS abgedeckt werden kann.</p>
<p><strong>Visionen werden (bald) Wirklichkeit?!</strong><br />
Die Potenziale von LBS sind sowohl für Kunden als auch für Unternehmen groß. Durch Geofencing können im Umfeld des Nutzers auf Basis von dessen Gewohnheiten (bspw. Foursquare Check-Ins) und dessen Freundschaftsnetzwerk (und deren Nutzungsgewohnheiten) personalisierte Empfehlungen ausgesendet werden. <strong>Immer abhängig davon, ob sich jemand zum Beispiel gerade zur richtigen Uhrzeit (Kontext) in der Nähe eines passenden Ortes befindet.</strong> Die Einsatzmöglichkeiten gehen aber noch viel weiter. Google hat seine Vision dazu ja bereits sehr anschaulich veröffentlicht:<br />
<iframe src="http://www.youtube.com/embed/9c6W4CCU9M4" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe><br />
<strong><strong>Umkehr des Defaults</strong><br />
</strong>Gleichzeitig werden solche Funktionen immer von einer Debatte um Privatsphäre und Datensicherheit begleitet werden. In Zukunft wird es immer einfacher werden, relevante Informationen zu finden. <strong>Gleichzeitig wird die Menge an digitalen Spuren stetig zunehmen.</strong> Die Definition von dem was Öffentlichkeit bedeutet, muss dabei neu diskutiert werden. Dies wurde auch beim Mediagipfel deutlich.</p>
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		<title>Der Kunde im Fokus: Gedanken zur Service Design in Tourism Conference</title>
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		<pubDate>Wed, 29 Aug 2012 18:42:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eric Horster</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Vom 23. bis 24. August 2012 fand die erste Service Design in Tourism Conference (#sdt2012) in Innsbruck statt. Organisiert wurde die Konferenz rund um das Team von Marc Stickdorn vom Management Center Innsbruck. Vorab war ich noch auf der &#8220;Service Design &#8230; <a href="http://www.eric-horster.de/2012/08/der-kunde-im-fokus-gedanken-zur-service-design-tourism-conference/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a  href="http://www.eric-horster.de/wp-content/uploads/2012/08/SDT_Logo_orange.jpg" class="thickbox no_icon" rel="gallery-745" title="SDT_Logo_orange"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-761" title="SDT_Logo_orange" src="http://www.eric-horster.de/wp-content/uploads/2012/08/SDT_Logo_orange-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Vom 23. bis 24. August 2012 fand die erste <a  href="http://www.servicedesigntourism.com/conference/">Service Design in Tourism Conference</a> (#sdt2012) in Innsbruck statt. Organisiert wurde die Konferenz rund um das Team von <a  href="https://twitter.com/mrstickdorn">Marc Stickdorn</a> vom <a  href="http://www.mci.edu/">Management Center Innsbruck</a>. Vorab war ich noch auf der &#8220;Service Design Thinks&#8221;, die von <a  href="https://twitter.com/joebertl">Martin Schobert</a> von <a  href="http://www.tourismusdesign.com/">Tourismusdesign</a> organisiert wurde. Mit dem Thema Service Design setze ich mich schon länger auseinander. Denn was, wenn nicht ein guter Service, führt im Tourismus zu einer guten Reputation.</p>
<p><strong>Kundenorientierung</strong><br />
Auf der Konferenz wurde mir klar, dass die Basis des Service Designs in erster Instanz eine Denkhaltung ist. Es geht zunächst darum zu verstehen, dass bei jeder touristischen (Dienst-)leistung der Kunde im Fokus steht. <a  href="http://www.davecarrollmusic.com/">Dave Carroll</a>, der mit seinem Musikvideo „United Breaks Guitars“ berühmt geworden ist, brachte dies in seiner Keynote-Präsentation wie folgt auf den Punkt: Es gehe nicht darum, ob eine Beschwerde statistisch signifikant ins Gewicht falle. Im Zeitalter von Social Media müsse jede Kundenkritik ernst genommen werden und ein Ansporn zur Verbesserung sein. Mit seinem Video liefert er ein praktisches Beispiel, in dem er den Kundenservice von United Airlines in einem Lied bemängelt. Denn dieses wurde bisher über 12 Millionen Mal auf Youtube angesehen.</p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/5YGc4zOqozo" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe></p>
<p><strong>Doing, not talking!</strong><br />
Ich selbst wollte neben spannenden Vorträgen vor allem die Tools und Methoden des Service Design in der Praxis erleben. Dabei stellte ich fest, dass Service Design einen sehr spielerischen und explorativen Ansatz hat. Ich würde das, was ich in den zwei Tagen kennengelernt habe, eher als Kreativtechniken bezeichnen. Weniger als wissenschaftlich fundierte Methoden. Dennoch sind sie sehr wertvoll, da sie dabei helfen können einen Service ganzheitlich zu verstehen und zu verbessern.</p>
<p><strong>Neue Problemlösungsstrategien finden</strong><br />
Auffällig war auch, dass häufig zunächst sehr abwegige Aufgaben gestellt wurden, bei denen auf den ersten Blick nicht zu erkennen war, wie daraus ein besserer Service entstehen sollte. Doch meiner Ansicht nach hatten diese Aufgaben vor allen Dingen ein Ziel: Dass man aus seinen eingefahrenen Problemlösungsstrategien ausbricht. Ein zentraler Satz war dabei für mich: <em>„The moment you think an idea is not possible, that’s the one you should investigate“</em>. Es geht also häufig darum, in anderen Mustern zu denken, neue Wege auszuprobieren. Diese sind dann meist nicht ganz gradlinig, führen aber unter Umständen zu innovativen Lösungsansätzen. Sehr schöne &#8211; weil einfache &#8211; Beispiele dazu zeigte <a  href="http://www.servicedesigntourism.com/conference/index.php?site=speaker#seevinck">Herbert Seevinck</a> von <a  href="http://www.mijksenaar.com/">Mijksenaar</a>, einem Spezialist für &#8220;wayfinding&#8221;:</p>
<div id="attachment_748" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a  href="http://www.eric-horster.de/wp-content/uploads/2012/08/IMG_1135.jpg" class="thickbox no_icon" rel="gallery-745" title="IMG_1135"><img class="wp-image-748 " title="IMG_1135" src="http://www.eric-horster.de/wp-content/uploads/2012/08/IMG_1135-300x224.jpg" alt="" width="300" height="224" /></a><p class="wp-caption-text">Dieser Flughafenparkplatz arbeitet mit Cartoons, damit man sich besser erinnern kann, wo man sein Auto abgestellt hat.</p></div>
<div id="attachment_749" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a  href="http://www.eric-horster.de/wp-content/uploads/2012/08/IMG_1133.jpg" class="thickbox no_icon" rel="gallery-745" title="IMG_1133"><img class="wp-image-749 " title="IMG_1133" src="http://www.eric-horster.de/wp-content/uploads/2012/08/IMG_1133-300x224.jpg" alt="" width="300" height="224" /></a><p class="wp-caption-text">Auf diesem Flughafenschild steht die Zeit, die man zum entsprechenden Gate benötigt. So kann man sehr viel besser einschätzen, ob man noch Zeit für einen Kaffee hat...</p></div>
<p><strong>Ein iterativer Prozess</strong><br />
Ein weiteres elementares Merkmal des Service Design ist, dass es keinen Linearen Prozess mit Start- und Endpunkt geben kann. Denn wenn man diese kundenzentrierte Denkhaltung einmal verinnerlicht hat, dann muss ein Service eigentlich immer weiter optimiert werden. Er passt sich neuen Bedürfnissen der Kunden an und (noch wichtiger): Jede Veränderung ruft auch neue Situationen hervor, die dann neu analysiert werden können&#8230;</p>
<p>PS: In der Nachbereitung fand ich ein Projekt der Hochschule Hof, bei dem zu den acht wichtigsten Service Design Methoden <a  href="http://thinking.designismakingsense.de/service-design/methoden">sehr gute Erklärungsvideos</a> erstellt wurden. Ein absoluter Tipp, wenn man in die Materie einsteigen möchte!</p>
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		<title>Social Travel im Destinationsmarketing</title>
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		<pubDate>Sat, 30 Jun 2012 21:26:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eric Horster</dc:creator>
				<category><![CDATA[Online Reputation]]></category>

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		<description><![CDATA[Dieser Artikel von mir wurde erstmalig am 14. Juni 2012 bei Netzvitamine veröffentlicht. Durch das Update von Google+ Local wurde deutlich, dass das eigene soziale Netzwerk bei der Reiseinspiration in Zukunft immer relevanter wird. Empfehlungen von Freunden haben das Potenzial, &#8230; <a href="http://www.eric-horster.de/2012/06/social-travel-im-destinationsmarketing/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a  href="http://www.eric-horster.de/wp-content/uploads/2012/06/©-dp@pic-Fotolia.com_.jpg" class="thickbox no_icon" rel="gallery-725" title="Social Media"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-726" title="Social Media" src="http://www.eric-horster.de/wp-content/uploads/2012/06/©-dp@pic-Fotolia.com_-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><em>Dieser Artikel <em>von mir </em>wurde erstmalig am 14. Juni 2012 bei <a  href="http://www.netzvitamine.de/blog/social-travel-destinationsmarketing.html">Netzvitamine</a> veröffentlicht.</em></p>
<p>Durch das Update von Google+ Local wurde deutlich, dass das eigene soziale Netzwerk bei der Reiseinspiration in Zukunft immer relevanter wird. Empfehlungen von Freunden haben das Potenzial, das Reisebüro, Buchungsplattformen und selbst konventionelle bzw. anonyme Bewertungen als Informationsquelle zu ersetzen. Aber auch der Erfolg von Anbietern für Privatunterkünfte wie 9flats, Airbnb oder Wimdu zeigt, dass sich eine neue Form des Reisens etabliert: <a  href="http://www.eric-horster.de/2012/06/google-local-und-social-travel/">Social Travel</a>.</p>
<p><strong>Warum kommt dieser Trend gerade jetzt, welche Werte stehen dahinter und wie kann das Destinationsmarketing davon profitieren?</strong><br />
Ein kurzer Blick zurück: In den 1970er Jahren waren Individualreisende noch Abenteurer. Es gab kaum Reiseführer, kein Internet. Die Werte dieser Generation Reisender richteten sich gegen den Massentourismus. Man wollte Neues entdecken, die einheimische Bevölkerung authentisch erleben. Mit dem Erfolgszug der Lonely Planet Reiseführer gab es dann immer weniger weiße Flecken auf der Landkarte. <strong>Individualreisen waren in der Mitte der Gesellschaft angekommen.</strong> Sie wurden zum Massenphänomen und führten damit die ursprünglichen Motive der Reisenden ad absurdum. Wenn aber diese Reiseform nicht mehr möglich ist, wo finden wir sie dann noch? Die Antwort lautet: Social Travel. <a  title="Externer Link auf www.faz.net/aktuell/reise/digital-unterwegs-die-neue-elektronische-echtheit-11692100.html, Sie verlassen diesen Internetauftritt" href="http://www.faz.net/aktuell/reise/digital-unterwegs-die-neue-elektronische-echtheit-11692100.html">Andrea Diener</a> beschreibt dieses Phänomen wie folgt:</p>
<blockquote><p>Das Schlagwort &#8220;Social Travel&#8221; bezeichnet eine Art zu reisen, die es ermöglichen soll, jenseits der touristischen Infrastruktur unterwegs zu sein und Land und Leuten auf Augenhöhe zu begegnen. Man quartiert sich lieber privat ein als im Hotel, man verlässt sich lieber auf die Tipps der Einheimischen als auf die des Reiseveranstalters.</p></blockquote>
<p><a  href="http://www.netzvitamine.de/profile/49557/oliver-puhe.html">Oliver Puhe</a> lieferte zu diesem Trend erst kürzlich <a  href="http://www.netzvitamine.de/blog/kollaboratives-reisen-ein-neues-zeitalter-tourismus.html">viele Beispiele:</a> Bei Couchsurfing ist es möglich, bei Mitgliedern der Community kostenlos zu übernachten. Auf der Plattform GetYourGuide können Einheimische Angebote einstellen, die dann von Reisenden gebucht werden, usw. Hinter diesem Trend steckt der im Tourismus schon immer zentrale <strong>Wunsch nach Authentizität.</strong> Ob innerhalb fremder Kulturen oder in Deutschland, Echtheit findet sich immer im Kontakt mit den Bewohnern einer Destination. Der passende Slogan des Privatunterkunftsanbieters Wimdu dazu lautet: <em>&#8220;Travel like a local&#8221;.</em> Es geht also um elementare touristische Werte. Das Internet schafft dabei die technologischen Voraussetzungen, um Einheimische und Gäste schnell zusammenzubringen, zu vernetzen. Über die neuen Medien wird es wieder möglich, ausgetretene Pfade zu verlassen. Endlich kann man sich wieder von der Masse der Touristen abheben!</p>
<p><strong>Was ist der Effekt von Social Travel?</strong><br />
<a  href="http://www.eric-horster.de/wp-content/uploads/2012/06/©-goodluz-Fotolia.com_.jpg" class="thickbox no_icon" rel="gallery-725" title="Mature couple in seaside resort looking at map"><img class="alignright size-medium wp-image-727" title="Mature couple in seaside resort looking at map" src="http://www.eric-horster.de/wp-content/uploads/2012/06/©-goodluz-Fotolia.com_-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" /></a>Diese Reiseform ist irgendwie doch anders als der Individualtourismus ohne Internet. Denn durch die Vernetzung und den Kontakt vor Ort entsteht ein Gemeinschaftsgefühl. Die lokale Bevölkerung ist jetzt Teil der Bewegung. Sie stiftet Identität für sich selbst und für die Reisenden. Der Kulturtheoretiker <a  title="Externer Link auf de.wikipedia.org/wiki/Stuart_Hall_%28Soziologe%29, Sie verlassen diesen Internetauftritt" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Stuart_Hall_%28Soziologe%29">Stuart Hall</a> meint, dass keine Identität existiere, die nicht durch das <em>&#8220;Nadelöhr des Anderen&#8221;</em> hindurch gegangen wäre. Sprich: Identität ist eine Beziehung. Beispiel: In New York gibt es bereits seit 1992 die <a  title="Externer Link auf www.bigapplegreeter.org, Sie verlassen diesen Internetauftritt" href="http://www.bigapplegreeter.org">Big Apple Greeter.</a> Hier können sich Reisende bewerben, um sich von New Yorker Bürgern die Stadt zeigen zu lassen. Der Slogan: <em>&#8220;Sharing New York through the eyes of a New Yorker&#8221;.</em> <strong>Durch die Augen eines New Yorkers!</strong> Das bedeutet: Der Reisende erlebt New York abseits der Touristenpfade. Er ist kein Tourist, sondern Gast, Insider, Pionier. Der New Yorker kann sich als Kenner seiner Stadt profilieren und entwickelt seine Identität als echter New Yorker. Also auch die Bevölkerung selbst entwickelt über den Kontakt zu Touristen ein Identitätsgefühl und im besten Fall eine <a  title="Beim DestinationCamp 2012 in Hamburg gab es Team Spirit nicht nur zu trinken, sondern auch zu spüren. Die umfassende Werkschau Mut zum Tourismus mit dem destillierten KnowHow, dem Erfahrungsschatz und den Ideen von mehr als 100 Touristikern ist bereits im Umlauf. Was kann und muss daraus entstehen? Ein neues Bewusstsein nicht nur in der Branche, sondern in der Breite!" href="http://www.netzvitamine.de/blog/vom-team-spirit-zur-tourismus-gesinnung.html">Tourismus-Gesinnung</a>.</p>
<p><strong>Wie kann man Social Travel im Destinationsmarketing nutzen?</strong><br />
Dafür gibt es kein besseres Beispiel, als die Aktion <em>&#8220;Offene Türen&#8221;</em> im Rahmen der Kampagne <strong>Inspired by Iceland.</strong> Dabei rief der isländische Präsident in einem Video alle Isländer auf, Touristen zu sich nach Hause einzuladen. Der Präsident ging selbst mit gutem Beispiel voran und lud zu <em>&#8220;Pfannkuchen mit Schlagsahne und Rhabarbermarmelade&#8221;</em> in sein Haus ein. Die Einladungen wurden von den Isländern auf der Internetseite <a  title="Externer Link auf www.inspiredbyiceland.com/, Sie verlassen diesen Internetauftritt" href="http://www.inspiredbyiceland.com/">inspiredbyiceland.com</a> veröffentlicht. Interessierte Besucher konnten dann in den Einladungen stöbern und sich Angebote aussuchen. Die Vorschläge reichten von essen über wandern bis hin zu stricken mit Isländern. Die Besucher sollten sich durch diese Initiative bei ihrem Aufenthalt wie &#8220;offizielle Isländer&#8221; fühlen und &#8220;das Isländische&#8221; des Landes kennenlernen.<br />
<iframe src="http://www.youtube.com/embed/j1MGRkiPXAQ" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe><br />
Beim diesjährigen <a  title="Externer Link auf destinationcamp.com, Sie verlassen diesen Internetauftritt" href="http://destinationcamp.com">DestinationCamp</a> wurde betont, dass die Klischees einer Destination erlebbar werden müssten. Durch Social Travel wird dies möglich. <a  title="Externer Link auf blog.kmto.de/strategie/marke-und-identitat/, Sie verlassen diesen Internetauftritt" href="http://blog.kmto.de/strategie/marke-und-identitat/">Destinationsmarketing bedeutet heute nicht mehr eine Botschaft auszusenden,</a> sondern vielmehr Austausch zwischen Reisenden und Bevölkerung zu initiieren. Denn erst durch die Identifikation mit der Destination wird eine Beziehung zu ihr aufgebaut. In der Postmoderne gibt es keine starre Identität mehr. Sie ist ein kontinuierlicher Prozess. <strong>Identität ist das Sammeln von Identifikationen.</strong> Und wo könnte das besser gelingen, als auf Reisen?</p>
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		<title>Google+ Local und Social Travel: Über Werte im Tourismus</title>
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		<pubDate>Sat, 02 Jun 2012 21:07:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eric Horster</dc:creator>
				<category><![CDATA[Online Reputation]]></category>
		<category><![CDATA[Trends]]></category>
		<category><![CDATA[Google+ Local]]></category>
		<category><![CDATA[Kollaboratives Reisen]]></category>
		<category><![CDATA[Social Travel]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor ein paar Tagen hat Google mal wieder aufhorchen lassen. Die Places sind in Google Plus integriert. Oder umgekehrt. Wie man möchte. Ich will jetzt gar nicht näher darauf eingehen, was sich technisch geändert hat. Das kann man an vielen &#8230; <a href="http://www.eric-horster.de/2012/06/google-local-und-social-travel/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft" src="data:image/png;base64,iVBORw0KGgoAAAANSUhEUgAAAFoAAABaCAIAAAC3ytZVAAAGyUlEQVR4nO2a3U8TWRiHTdxsjPFiERdcDO2Mwn7YSoBKCVFcXNrSlZpsosmuSUNETTShgKte6UW5MUbZYLKpWS+0AUK204JQl9ZCPylQ2ipBvuwHtBQ6VEnAi/MXuBfTDj1IWUmYKbLnye+iM+el886Tc2aYgV0AkcDv9+9Kdw/bCKQDAumAQDogkA4IpAMC6YBAOiCQDgikAwLpgEA6IJAOCKQDAumAQDogkA4IpAMC6YBAOiDSoyPYrnbXyvuLjlqO86n0Fx1118qD7Wr2m0mGbR2xlx5zWfGwqDR4XR67V//ufjyxe/XB6/JhUam5rDj20sNmS8mwqiPQrjbx8Jkb8nd3r0Xrq+cuCGZ/5lKZuyCI1le/u3tt5obcxMMDaZom7OlYsJlNhfkLyqvR+urQ2TxaRHJCZ/PI339ZUF41FeYv2MzsNJYMSzpWFklTWWHopnz+4slZKXfjzF88GbopN5UVriySLPSWDEs6Jh89HK4SkorqkJRLZ1LCfSWKZ1LCTR4iFdXDVcLJRw9Z6I3GarV++PCBDR19kvKZxt/CsvyQFKMyJcFc5Rwj76Dhh2wj76CrnDMlwejRsCw/UP9rn6Schd4oKBcs6ejEMhcVsrAUozNSznlegPvan0Zs/ZOPHj4vwEfKOckFiwpZJ5bJQm8gyQUbOlZIUsvdHzlfQJ/qTBVm4GVNqFromglVi4GXlawjcr5Ay93PdG8AdsGGDtLr1n+fNXsmb06K0Xn+3dek103XRKz9hqNZyQWzZ/II5nWsccHSYtHi+wMSbK4qnsiZPHMJPt32hC54rWoxl+B0wVwV5hdjGm4Go1197IItHfzc8Z+4kSqMTkhx7lnxkdeqlqjX/VrV8qz4SEhxLrlg9EeOlp/LXEvrumBJh7Phil2YMyNZPdtYnSx8S26uOPZcgJsrjoVvyWN1Mno0KMGsgm+cDVcY6ieVC5Z0hK19RF7G2GlupAqbT+RtnWz5XgOVt3Uyen+kChs7zSXyMqLeESaa2cAFSzoAAI6Gy31F2T7xqo5UeSPG+oqyHQ2XmWhjYxfs6Vghox38Q+4TuSExviBJmZAYd5/I7eAfWiGjW97Df7pgTwcAwNetJb7NGKvAIilcRCT4WAXWceQrX7eWiQbSrMPt8WgIQkMQJBl/GLM2XNLzD7ypxKOSdfKmEtfzD1gbLjHXUtoWi9vj0ep0dru9u6fHYDRSO5fJqE5SMlCaExKvdTErwgdKc3SSkmUGlkky6bmUagjCbDZ7vd7BwUGtTuf2xN9xzXtHnuL7xiuwqAQnE4lK8PEK7Cm+b56Zu8ka2L7RkiSpIQiHw+FyuVwuV7/ZrCGIuUiEGnXcafyn4MCsCCfF8cyK8G5+puNOIxPNrAvbv4ZpCOKFyTQw4KTyrLtbr9dTQ8tk9Ak/e+wUZ1GMUxk7xXnCz2Z6mayB1V/S3R4PodX29hpMpr7eXgOh1dLrBQBgv9OoL8iMiPBFMR4R4fqCTDuLU4OG1Uc4+s6iIYhkFwCAmG/6Mb53phKPifGZSvwxvjfmm2aukw1g+wE/FR3iYmdpTkx82Fma0yEuTlcbgOXXP6lwqx7oeBnhysM6XoZb9SBdbVAw+3JwLhKxOxydXV30Yuns6rI7HPTNBQAQ802psD3Tpw+rsD0x39SnfnWwNSBtWkpsLTXXksGt6ZmpV8dDQ0MagujR6602mzOB1Wbr0es1BDE0NERXtomLzMez28RFm/j2YGtAKpxotlBbW6gDMPGHhVejo1qdzmazu1wjH8dms2t1ulejo1Rx/23Fn9iX/bcVmzhAsDXQbFlqFoadAKzqsISlwgmpcKKx9T0AwNkU0PgBAO81tVTZJ7L1Ojq7ugwGo9M5mCoGg7Gzq4sqftn21x+cL8a7/97EAYKtgWYLAJawtGkpoWP1tCkR20eHhiCMxhc2mz1VjMYXGoKgisPe4Qec3WHv8CYOENcBgLNpotlC6VhqFk5IE2m2bCMdBqORvnymCv1EBwC4z9m9uQPQOgBlAZ4dFAkd9Jr6RD7Df3dJ0gGAJSyFrx1SYUDjpzcDjemeHZ81SAcE0gGBdEAgHRAM6PCpa2rUvu3zPZsB6YBgSYdPXSMQCAQCweoIvUugtKy7Y8fq8Klr4qdoUcaF0B8Sg6s/ZVFSxTtWR+IEVz+ue6qr06NG7fuf67AoBWtm0I7VseFiiX+klVmUO252CJJIXAegyyb4+MppUca3lPF5skN0fM4gHRBIBwTSAYF0QCAdEEgHBNIBgXRAIB0QSAcE0gGBdEAgHRBIBwTSAYF0QCAdEEgHBNIBgXRAIB0QSAeE3+//F5NCIVqwgx6xAAAAAElFTkSuQmCC" alt="" width="90" height="90" />Vor ein paar Tagen hat Google mal wieder aufhorchen lassen. Die Places sind in Google Plus integriert. Oder umgekehrt. Wie man möchte. Ich will jetzt gar nicht näher darauf eingehen, was sich technisch geändert hat. Das kann man an <a  href="http://www.tourismusdesign.com/2012/05/google-local-ist-lokale-suchmaschinenoptimierung-im-tourismus-wichtig/">vielen </a><a  href="http://www.tourismuszukunft.de/2012/05/google-fuhrt-google-local-ein-die-places-2-0/">Stellen </a><a  href="http://www.stephanlendl.com/google-places-wird-google-plus-local/">nachlesen </a> <img src='http://www.eric-horster.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Für mich ist das eigentlich spannende dabei auch nicht, dass Google jetzt noch einen weiteren Dienst in Google Plus integriert. Das wird ohnehin nach und nach passieren. Nicht umsonst geistert seit einiger Zeit der Begriff <em>&#8220;Social Layer&#8221;</em> im Zusammenhang mit Google Plus herum. Google wird sein Netzwerk über alle Dienste legen.</p>
<p>Das Spannende ist vielmehr, dass mit Places und Plus zwei elementare Bereiche zusammenwachsen die es uns ermöglichen, den Kontext einer Nachricht zu erfassen: Social und Local. <a  href="http://www.eric-horster.de/2011/06/die-zukunft-der-bewertungsportale/">Im Bereich der Bewertungen gibt es diese Bestrebungen schon länger</a>. Tripadvisor versucht das seit April 2012 über Facebook Connect mit seiner Funktion <a  href="http://www.tripadvisor.com/PressCenter-i5141-c1-Press_Releases.html">Friend of a Friend</a>, bei der nicht nur Bewertungen von Freunden, sondern auch von Freunden der Freunde angezeigt werden.</p>
<p>Was passiert jetzt also durch die Verbindung dieser Elemente? Zunächst mal werden mir bei Google die Berichte der Leute in meinen Kreisen präferiert angezeigt. Mit dem Effekt, dass ich diese Personen jetzt anschreiben kann und nach Informationen fragen kann, die mir noch fehlen. Wenn <a  href="http://www.netzvitamine.de/team/#benjamin-buhl">Benjamin </a>also im <a  href="http://www.kartoffel-hotel.de/">Kartoffelhotel </a>übernachtet und über das Essen schreibt, dann kann ich Ihn auch nach den Zimmern und der Umgebung fragen, usw. Ich kann mir Tipps von Freunden und Bekannten holen, die schon einmal an einem bestimmten Ort waren.</p>
<p><img class="aligncenter" 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<p>Damit bestätigt Google einen Trend, für mich DER Trend: Social Travel. Oder wie <a  href="http://www.netzvitamine.de/profile/49557/oliver-puhe.html">Oliver Puhe</a> es nennt <a  href="http://www.netzvitamine.de/blog/kollaboratives-reisen-ein-neues-zeitalter-tourismus.html">Kollaboratives Reisen</a>. Wir informieren uns zunehmend weniger über die Seite des Hotels oder der Destination. Auch klassische Bewertungen haben nur bedingte Aussagekraft. Und eigentlich wollen wir alle ja gar keine Touristen sein &#8211; Mainstream ist Massenkommunikation ist Mainstream. Wir wollen Geheimtipps von Freunden, wollen Orte einzigartig erleben. Wollen nicht klassisch konsumieren, sondern teilen. Nicht ohne Grund sind Anbieter für Privatunterkünfte wie <a  href="http://www.9flats.com/de/">9flats</a>, <a  href="http://www.airbnb.com/">Airbnb </a>und <a  href="http://www.wimdu.com/">Wimdu </a>so erfolgreich. Gast statt Tourist sein. Wir erleben gerade einen Wertewandel, bei dem Authentizität von Luxus rangiert &#8211; zumindest für eine wachsende Zahl von Menschen. Vielleicht sind diese Werte auch schon sehr alt. Nur mithilfe der neuen Medien ergeben sich plötzlich Vernetzungsmöglichkeiten, die in einer analogen Welt so nicht denkbar waren. Der Slogan von Wimdu lautet: <em>&#8220;Travel like a local&#8221;</em> &#8211; noch Fragen? Wie man Social Travel im Destinations- und Hospitalitymanagement umsetzen kann, dazu gibt es viele spannende Beispiele &#8211; bald mehr davon&#8230;;)</p>
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		<title>Die Marke lebt &#8211; Gedanken zum DestinationCamp 2012</title>
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		<pubDate>Tue, 01 May 2012 15:20:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eric Horster</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am vergangenen Wochenende fand in Hamburg das zweite DestinationCamp statt. Ziel der Veranstaltung war es, Brennpunkte im Tourismus zu identifizieren und an Lösungsstrategien zu arbeiten. Mir wurde die Ehre zuteil, die Co-Moderation zum Thema &#8220;Vom Klischee zur Marke&#8221; zu übernehmen. &#8230; <a href="http://www.eric-horster.de/2012/05/die-marke-lebt-gedanken-zum-destinationcamp-2012/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a  href="http://www.eric-horster.de/wp-content/uploads/2012/05/logo-destinationcamp.jpg" class="thickbox no_icon" rel="gallery-688" title="logo-destinationcamp"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-693" title="logo-destinationcamp" src="http://www.eric-horster.de/wp-content/uploads/2012/05/logo-destinationcamp-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Am vergangenen Wochenende fand in Hamburg das zweite <a  href="http://www.destinationcamp.com/2012/04/goldgraberstimmung-mit-team-spirit-resume-2012/">DestinationCamp</a> statt. Ziel der Veranstaltung war es, Brennpunkte im Tourismus zu identifizieren und an Lösungsstrategien zu arbeiten. Mir wurde die Ehre zuteil, die Co-Moderation zum Thema &#8220;Vom Klischee zur Marke&#8221; zu übernehmen. Moderiert wurde der Themenslot vom Altmeister des digitalen Marketings &#8211; <a  href="http://blog.domsalla.com/professionalitat/___nurso___/">Michael Domsalla</a>. Da ich die meiste Zeit damit beschäftigt war den Verlauf der Diskussion in einer Mindmap zusammenzufassen, hier jetzt meine Gedanken zu dem, was wir erarbeitet haben:</p>
<p>Zunächst diskutierten wir über das Verhältnis von Sub- und Dachmarken. Um dieses Verhältnis klären zu können, mussten wir erarbeiten, was eigentlich eine Destination ist und ausmacht. Wir sammelten verschiedene Abgrenzungsräume: Politische, Geographisch, Natur- und Kulturräume. Wichtigster Hinweis war jedoch, dass eine Destination im touristischen Kontext immer <strong>vom Gast <span style="text-decoration: underline;">und</span> von den Einwohnern definiert</strong> wird. Die große Frage ist nun, wie bekommt man Einfluss auf diesen Geltungsbereich. Sprich, wie kann man die Destinationsmarke führen?</p>
<p>Die Antwort liegt in dem, was wir Klischee nennen. Warum? Eine Kernaussage hier: <em>&#8220;Die Destinationsmarke muss erlebbar sein&#8221;</em>. Das bedeutet man muss im Marketing zunächst von dem ausgehen, was der Gast mit einer Destination assoziiert. Die Klischees über die Destination. Diese Klischees bestimmen gleichzeitig den Raum der Destination. Um die Marke dann jedoch authentisch und glaubwürdig werden zu lassen, muss sie anschlussfähig in der Bevölkerung sein. Sie muss adaptierbar sein und sich im heutigen Lebensstil wiederfinden. Wir definierten daher das Klischee als einen <strong><em>&#8220;historisch, gesellschaftlichen Aushandlungsprozess&#8221;</em></strong>. Wenn es gelingt, diesen zu erfassen, dann ist man ganz nah an dem, was die Destination zusammenhält: <em>&#8220;Mia-san-Mia&#8221;</em> ist mehr als nur eine leere Phrase. In diesem Satz steckt alles, was Bayern ausmacht. Er steht repräsentativ für einen Wertebereich. Die Abgrenzung, das Klischee und die Werte. Und deshalb ist dieser Satz schließlich identitätstiftend. Wer eine Destinationsmarke so versteht und im Marketing umsetzt, der gibt dann auch dem Gast eine Orientierung. Er kann die Destination mit Inhalt füllen, der vor Ort erlebbar wird. Im Marketing sind diese Klischees <em>&#8220;Träger, Spielball und Futter der Kommunikation&#8221;</em>. Sie verknüpfen den historischen Wertekern mit dem heutigen und münden in dem, was beides zusammenführt: <em>&#8220;Laptop und Lederhose&#8221;</em>.</p>
<p><a  href="http://www.eric-horster.de/wp-content/uploads/2012/05/Personality-Brand-Model.jpg" class="thickbox no_icon" rel="gallery-688" title="Personality-Brand-Model"><img class="aligncenter size-full wp-image-692" title="Personality-Brand-Model" src="http://www.eric-horster.de/wp-content/uploads/2012/05/Personality-Brand-Model.jpg" alt="" width="849" height="592" /></a>Am zweiten Tag ging es darum, aus den Ergebnissen des ersten Tages Maßnahmen herauszuarbeiten. Wir entschieden uns dazu, ein Modell zu entwickeln. Denn dadurch, dass wir uns auf einer solch abstrakten Ebene befanden, war es sehr schwer das ganze greif- und erklärbar zu machen. Wichtigster Hinweis und Kernsatz des zweiten Tages: <em>&#8220;Die Destination muss als Mensch gesehen werden&#8221;</em>. In all seinen Fassetten. Ich würde dem noch hinzufügen, dass man sie als <strong>öffentlich ausgehandelte Persönlichkeit</strong> umschreiben könnte. Denn in ihr finden sich Merkmale, welche mit einem menschlichen Wertecluster vergleichbar sind. Aber diese Werte sind stets im Diskurs gewachsen.</p>
<p>Wir kamen in unserer Diskussion bis zu dem Punkt, an dem wir erarbeiten wollten, wie man die abstrakten Begriffe Klischees, Werte und Identität (die schließlich die Destinationsmarke ausmachen), messen könnte. Wir konnten noch Messgrößen wir Relevanz, Stärke, Konnotation und vor allem Verankerung (in der Gesellschaft) identifizieren. Konkrete Methoden bleiben uns dann für das nächste Jahr. Ich könnte mir hier ethnographische Methoden vorstellen. Ob nun offline, oder online (Stichwort: Webnography). Wichtiges Resümee ist jedoch, dass es durch diese Sicht auf eine Destination<strong> keinen Unterschied mehr zwischen Standort- und Tourismusmarke</strong> gibt. Denn die Marke muss sowohl nach innen, als auch nach außen wirken.</p>
<p>Ich freue mich schon auf das nächste DestinationCamp. Wer nicht dabei sein konnte, kann schon jetzt eine <a  href="http://www.destinationcamp.com/2012/04/goldgraberstimmung-mit-team-spirit-resume-2012/">Dokumentation der Ergebnisse</a> nachlesen. Ein Whitepaper folgt dann bis mitte/ende Mai und ist dann auf dem <a  href="http://www.netzvitamine.de/">Blog von Netzvitamine</a> abrufbar.</p>
<p>PS: Dieser Beitrag ist recht kurz gehalten. Wer das ganze im Detail, emotional aufgeladen und von einem Markenliebhaber lesen möchte, dem empfehle ich an dieser Stelle die <a  href="http://blog.kmto.de/strategie/marke-und-identitat/">Zusammenfassung von Michael Domsalla</a>.</p>
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