Plussen is King!

Dass der alte Leitspruch der Suchmaschinenoptimierung „Content is King“ zunehmend seine Gültigkeit verliert bzw. erweitert werden muss, wird insbesondere durch die Sozialisierung (im doppelten Wortsinn) der Google Suche – oder offiziell „Search Plus Your World“ – deutlich. Immer häufiger wird daher für „Context is King“ plädiert. Ähnlich (allerdings in einem anderen Zusammenhang) formuliert dies auch Prof. Dr. Kruse in seinen Thesen zur Digitalisierung der Gesellschaft (PDF). Auf einer Anhörung der Enquete-Kommission stellt er fest, dass eine der Schlüsselqualifikationen heute sei, eine „Wahrnehmung dessen, was zur Zeit resonanzfähig in den Systemen“ ist zu entwickeln bzw. zu haben (Stichwort Empathie). Seine Argumentation hat er eindrucksvoll in drei Minuten Redezeit dargelegt:

Gowalla war erst der Anfang: Wie der Weg ins Outernet für den Tourismus aussehen könnte

Das Outernet kommt – auch oder gerade im Tourismus und mit Facebook. Doch welche Schlüsseltechnologien werden das Outernet bestimmen? Wie wird es das Tourismusmarketing beeinflussen? Ein Kommentar zu einem meiner Blogbeiträge machte mich auf eine Bachelorarbeit zum Thema Outernet aufmerksam. Der Autor Tom Rosenkranz (Danke für die spontane Zusage, zusammen einen Artikel zu schreiben!) kategorisiert in seiner Arbeit die Technologien, die das Outernet treiben in drei Bereiche: Location Based Services, Augmented Reality und Near Field Communication. In diesem Beitrag möchte ich auf die Potenziale der genannten Technologien für den Tourismus eingehen – daraus lässt sich dann hoffentlich auch die Relevanz des Gowalla-Kaufes von Facebook ableiten.

Curation: Renaissance des Informationsverhaltens

Dieser Artikel von mir wurde erstmalig am 09. Juni 2011 als Gastbeitrag bei Allfacebook veröffentlicht.

Der Einfluss von Curationdiensten auf die Internetnutzung wird zunehmend diskutiert. Curation bezeichnet in diesem Kontext die Aggregation und Auswahl von Informationen und fungiert somit als Filter von Inhalten. Die unterschiedlichen Dienste reichen dabei von automatisierten „Social Magazines“, bei denen die Linksammlungen einer Person in einem Zeitschriftenformat zusammengetragen werden, bis hin zu manuellen Diensten wie Storify, wo Informationen von bspw. Veranstaltungen aus verschiedenen Plattformen (Twitter, Youtube, Flickr) zusammengetragen werden können, um so die Geschichte des Events nachzuzeichnen.